Corona-Geschichten: Ein fröhlicher Rentner erzählt


Inhaltsverzeichnis

  1. Drei Fragen – eine Geschichte: Ein fröhlicher Rentner erzählt
  2. Quiz-Frage des Tages
  3. Corona: Gute Quellen
  4. In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Ostern naht, Corona zum Trotz mit schönem Wetter und erwartungsvollen Kindern. Froh und fleißig hoppelt der Osterhase durch die Lande und verteilt seine Ostereier. Wer sich den Osterhasen ausgedacht hat, wissen wir zwar nicht, aber dass er schon im Jahr 1678 erstmals erwähnt wurde. Im wahren Leben hoppelt er als gemeiner Feldhase durch die Gegend und ist dabei erstaunlich schnell: bis auf 70 km/h kann er beschleunigen und dabei noch den ein oder anderen Haken schlagen. Da schafft der fleißige Mümmelmann zu Ostern schon eine paar Kilometer. Die Hasenfamilie hilft vermutlich auch beim Ostereier-Verteilen und zählt zum Glück sehr viele Familienmitglieder, denn Frau Hase bekommt vier mal im Jahr durchschnittlich drei Junge. 12 Kinder pro Jahr - Gut, dass Hasenfamilien jetzt kein Homeschooling machen müssen. Dass Familie Langohr sich so munter fortpflanzt, hat dem Feldhasen übrigens einen ziemlich guten Ruf eingebracht, er steht nämlich für Fruchtbarkeit. Vielleicht war das ein Grund dafür, dass Playboy-Gründer Hugh Hefner das puschelige Langohr zum Erotiksymbol auserkoren hat. Dass er sie auch im wahren Leben gern mochte, zeigt sein Engagement für die niedlichen Tierchen. Als Dank dafür wurde eine 1984 entdeckte Kaninchenart nach ihm benannt: Sylvilagus palustris hefneri. Zwar sind Kaninchen keine Feldhasen, gehören aber zur Ordnung der Hasenartigen und sind ja auch recht putzig. Diese Ansicht teilt man in Australien vermutlich eher nicht. Nachdem europäische Siedler Kaninchen in Australien ausgesetzt hatten, kannte das Fortpflanzungsvergnügen der Vierbeiner keine Grenzen mehr. Natürliche Feinde gab's nicht und somit auch kein Halten. Das führte zwangsläufig dazu, dass heimische Tierarten fast vollständig verdrängt wurden, unter anderem der ebenfalls sehr niedliche Bilby, der mit seinen Ohren dem Osterhasen sogar ein wenig ähnelt. "Dann knabbern wir lieber den" dachten sich da die Australier und verspeisen statt Osterhasen lieber Schokoladen- Osterbilbys.
Dass der Hase völlig nichtsahnend durch die Gegend hoppelt, könnte man angesichts der Redewendung „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts.“ zwar vermuten, würde sich damit aber sehr täuschen. Tatsächlich war es ein Jura-Stundent namens Viktor Hase, der diesen Satz im Rahmen eines Gerichtsverfahrens in die Welt setzte.
Nach diesem kleinen Ausflug in die Welt der Osterhasen möchten wir Ihnen, liebe Leser*innen, von Herzen frohe und entspannte Ostern wünschen. Bleiben Sie optimistisch und nutzen Sie diese Zwangspause für all die Dinge, die sie schon immer mal ausrobieren wollten - Osterhasen aus Klopapierrollen basteln, zum Beispiel. Genügend Material sollte bei all denen, die 300 Packungen Toilettenpapier auf Vorrat gekauft haben, ja sicher vorhanden sein. Alle Gerne-schreiber und Geschichten-Erzähler fordern wir auch heute voller Vorfreude auf, uns gern weiterhin ihre Corona-Geschichten an  blog@samedi.de zu schicken. Wir freuen uns drauf und heute über die Antworten eines fröhlichen Rentners, der aus seinem Corona-Alltag berichtet.

Drei Fragen – eine Geschichte

Ein fröhlicher Rentner erzählt: MD 47, aus Magdeburg über seine Zeit zu Hause.

Wie erleben Sie Corona?

Mir macht das Verbringen in der Wohnung als Folge eines verordneten Kontaktverbotes nichts aus. Unsere Wohnung mit 85 m² und bei zwei Personen bietet genug Rückzugsflächen. Ich halte es damit wie der ehemalige Oberbürgermeister aus Wien, der auf die Frage: „Wie geht das, mit einer berühmten Opernsängerin (Dagmar Koller) so glücklich über viele Jahre (von 1978 bis zu seinem Tod 1994) zusammen zu leben?“ antwortete: „Unsere Wohnung mit 250 m² ist groß genug…..“
Außerdem haben wir für die Frischluftzufuhr unseren Balkon.
Des weiteren leben wir durch unsere Renten in der Corona Krise finanziell nicht schlechter als vorher. Wir können alles Wichtige, u.a. die Miete, bezahlen!

Was macht diese Zeit für Sie besonders?

Ich genieße die Tatsache, dass es für mich und meine Frau keine Arzt-, Physiotermine o.dgl.m. gibt, und ich nicht um 6.00 Uhr aufstehen muss, weil um 8.00 ein Termin ansteht.

Was möchten Sie anderen Menschen mit auf den Weg geben?

Ich bin durch Hausarbeit bis zum frühen Nachmittag so ausgelastet, dass ich mich darauf freue, am Nachmittag im Laptop Solitär zu spielen, in dem einen oder anderem Fachbuch Vergessenes aufzufrischen und am Abend ARD u. ZDF zugucken. Tipps für Dritte habe ich insoweit, als ich dringend empfehle, sich mit der deutschen Geschichte ab Bismarck zu beschäftigen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei MD 47 für seine Geschichte.

Nach diesem kleinen Ausflug in den Corona-Alltag, haben wir nun noch eine andere Kleinigkeit für Sie vorbereitet: 

Quiz-Frage des Tages

Gute Nahrung braucht das Hirn und freut sich über Leckerlies. Hier haben wir Eins für Sie. Guten Appetit!

Nach dieser interessanten Erkenntnis möchten wir Ihnen nun einige seriöse Quellen mit auf den Weg geben.

Corona: Gute Quellen

In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Seit 2008 erarbeiten wir als samedi GmbH professionelle Softwarelösungen für Ärzte, Kliniken und medizinische Versorgungszentren. Dank hochsicherer Verschlüsselungstechnologie entsprechen alle von uns entwickelten Produkte höchsten Sicherheitsstandards und sind selbstverständlich DSGVO-konform.
Als Patient*in stehen Ihnen sowohl die Online-Terminvereinbarung als auch die Nutzung der KBV-zertifizierten Videosprechstunde kostenlos zur Verfügung.

Helfen Sie uns bitte, unsere Videosprechstunde weiterzuentwickeln, indem Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Diese wird maximal 3 Minuten in Anspruch nehmen. 


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