Corona-Geschichten: die erste eigene Wohnung


Inhaltsverzeichnis

  1. Drei Fragen – eine Geschichte
  2. Quiz-Frage des Tages
  3. Corona: Gute Quellen
  4. In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Heute wird es spannend. Am frühen Nachmittag wird Bundeskanzelerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder darüber beraten, wie unser Leben mit Corona weitergehen wird. Haben die massiven Einschränkungen der letzten Wochen die erhoffte Wirkung gezeigt? Dürfen wir nun damit rechnen, dass langsam erste Bereiche behutsam geöffnet werden? Und wenn ja: wo, wann und wie? Hier gehen die Meinungen zum Teil weit auseinander. Klar scheint zu sein, dass die Empfehlungen der Experten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielen werden. Die große Frage, ob Schulen und Kitas endlich wieder öffnen dürfen, bildet in diesen Empfehlungen einen wichtigen Punkt und die Antwort weckt Hoffnung auf den Beginn einer schrittweisen Öffnung. Allzu rosigen Illusionen sollte man sich dabei jedoch nicht hingeben. Mit der Öffnung von Schulen und Kitas müsste gewährleistet sein, dass alle Kinder, Lehrer und Erzieher Masken tragen, den Sicherheitsabstand einhalten und sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen. Der zum Teil desolate Zustand vieler Toiletten und Waschräume in Schulen dürfte die erste Hürde in diesem Szenario sein. Das Tragen von Schutzmasken eine andere. Wenn es schlichtweg nicht genügend Masken gibt, bleibt die Frage, ob, wann und wie die Kinder zurück zu Freunden und ein wenig Normalität zurückkehren können, rein hypothetisch. Da hilft es sehr, sich selbst zu helfen und als do-it-yourself-Genie selbst Masken herzustellen. Alte T-Shirts und Kissenbezüge eignen sich hierfür sehr gut, da man sie bei 60 Grad waschen kann. Ein wenig Nähgeschick ist hier äußerst hilfreich, für Handarbeitsmuffel kursieren allerdings auch zahlreiche Anleitungen, die ohne nähen auskommen. Mit sehr viel Glück hat man, so wie ich, eine Näh-Fee im Freundeskreis, die die nötige Gesichtsbedeckung aus einem fröhlich-bunten Punktestoff zaubert. Mit Stoff vor Mund und Nase herumzulaufen ist dann zwar immernoch kein spaßiges Frühlingsvergnügen, der Anblick aber definitv weniger befremdlich. Egal, mit welchem Gesichts-Outfit Sie, liebe Leser*innen, nun durch die Gegend laufen, wünschen wir Ihnen weiterhin die nötige Ruhe und Gelassenheit, gut durch diese Krise zu kommen. Wenn auch Sie Ihre persönliche Corona-Geschichte mit uns und der Welt teilen möchten, schreiben Sie uns gern an blog@samedi.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten und heute über die Erzählung von Paolo, einem jungen Studenten, der den Umzug in seine erste eigene Wohnung gerade allein meistert.

Drei Fragen – eine Geschichte

Die erste eigene Wohnung - Paolo N., Student der Kommunikationswissenschaften aus Berlin, erzählt.

Wie erleben Sie Corona?

Ich bin Texter und arbeite während der Coronazeit von zuhause aus. Kommunikation und Absprache erfolgen an jedem Arbeitstag per Video.

Was macht diese Zeit für Sie besonders?

Die Coronazeit ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite tut die gezwungene Besinnung auf sich selbst in irgendeiner Art und Weise gut. Man hat viele ruhige Momente, in denen man über Dinge nachdenken kann, welche sonst aufgrund von Zeitmangel keine Beachtung finden würden.
Da mir momentan der Fußball und das Fitnessstudio verwehrt bleiben, bin ich froh, dass ich ein anderes Projekt vor mir habe. Ich ziehe in meine erste eigene Wohnung, welche noch einer Reihe an Renovierungen bedarf. Auch wenn man während der Coronazeit alles alleine stämmen muss, ist die Arbeit in und an meinen neuen vier Wänden ein guter Alltagsersatz, mit dem ich mich beschäftigen und an dem ich mich erfreuen kann. Auch für ausreichende sportliche Auslastung ist bei der Renovierung gesorgt.

Was möchten Sie anderen Menschen mit auf den Weg geben?

Ich habe in der Coronazeit viele neue Interpreten entdeckt und liebgewonnen. Auch das Zeichnen und das private Schreiben habe ich wieder angefangen. Gerne telefoniere ich auch mal länger und ausgiebiger mit Freund*innen.
Auf jeden Fall finde ich es wichtig, während der Coronakrise besonnen zu bleiben. Jeder würde gerade bei diesen Temperaturen gerne am Nachmittag die ersten warmen Tage genießen und mit seinen Freund*innen den Frühling einläuten. Achtsamkeit und Vorsicht zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus sind sicher richtig und notwendig, um schnellstmöglich wieder ein normales Leben führen zu können. Mit einer allseits um sich schlagenden Hysterie ist allerdings keinem geholfen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Paolo N. für seine Geschichte.

Nach diesem kleinen Ausflug in den Corona-Alltag, haben wir nun noch eine andere Kleinigkeit für Sie vorbereitet: 

Quiz-Frage des Tages

Das Hirn braucht gute Nahrung, haben wir uns gedacht und Ihnen darum eine kleine Frage des Tages zubereitet. Lasen Sie es sich schmecken!

 

Nach dieser interessanten Erkenntnis möchten wir Ihnen nun einige seriöse Quellen mit auf den Weg geben.

Corona: Gute Quellen

In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Seit 2008 erarbeiten wir als samedi GmbH professionelle Softwarelösungen für Ärzte, Kliniken und medizinische Versorgungszentren. Dank hochsicherer Verschlüsselungstechnologie entsprechen alle von uns entwickelten Produkte höchsten Sicherheitsstandards und sind selbstverständlich DSGVO-konform.
Als Patient*in stehen Ihnen sowohl die Online-Terminvereinbarung als auch die Nutzung der KBV-zertifizierten Videosprechstunde kostenlos zur Verfügung.

Helfen Sie uns bitte, unsere Videosprechstunde weiterzuentwickeln, indem Sie an unserer Umfrage teilnehmen. Diese wird maximal 3 Minuten in Anspruch nehmen. 


Quellen: 

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