Corona-Geschichten: Als Paar zu Hause


Inhaltsverzeichnis

  1. Drei Fragen – eine Geschichte
  2. Quiz-Frage des Tages
  3. Corona: Gute Quellen
  4. In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Endlich Frühling. Die Luft riecht frisch, die Vögel zwitschern, gelegentlich radelt jemand gemütlich vorüber. Was wie Dorfidylle klingt, ist tatsächlich aktuell Corona-Realität in Berlin. Dort, wo sich sonst feiernde Clubbesucher morgens früh um 5 ihre Sympathiebekundungen zulallen, sagen sich nun Hund und Eichhörnchen Guten Morgen. Da wird man als lärmgeplagter Großstadtmensch fast schon euphorisch. Um diese heitere Gemütslage noch ein wenig zu intensivieren, lohnt sich ein Blick auf das Video vom „Tik Tok Doc“, das momentan die Netzwelt erfreut. Der junge Arzt Dr. Jason Campbell aus Oregon tanzt darin gemeinsam mit seinen Kollegen und alle freuen sich – auch die Zuschauer. Es ist schon schön, wenn man Krankenhaus und Klinikpersonal gedanklich mal nicht mit Corona verbinden muss.

Dass Sie sich Ihren Frohmut bewahren können und unbeschadet durch diese Zeit kommen, hoffen wir sehr. Wenn Sie uns von Ihren persönlichen Corona-Erfahrungen berichten möchten, schreiben Sie uns gern eine mail an blog@samedi.de - so wie Vivi und Alex, die uns nun erzählen, wie Sie diese Zeit erleben.

Drei Fragen – eine Geschichte

Als Paar zu Hause: Vivi (arbeitet im Vertrieb) und Alex (arbeitet als Office Manager) aus Berlin berichten getrennt über ihr gemeinsames Leben mit Corona.

Wie erleben Sie Corona?

Vivi: Ich persönlich empfinde mich mehr als beobachtend als betroffen, weil mein Alltag gering betroffen ist. Ich kann einkaufen, spazieren gehen und Sport an der frischen Luft treiben. Ich erlebe lediglich Extremsituationen durch Nachrichten oder ab und zu in Supermärkten.

Alex: Für mich ist es schwieriger. Ich bin jetzt erkältet und muss erstmal zu Hause bleiben, aus Sicherheit. Ich bin es nicht gewohnt, von zu Hause aus zu arbeiten. Für jemanden, der immer woanders als zu Hause gearbeitet hat, ist es ein seltsames Gefühl. Wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, ist man froh, zu Hause oder bei seiner Familie zu sein. Man kann Arbeit und Privatleben klar voneinander trennen. Beim Home Office ist es anders, man ist den ganzen Tag zu Hause, man verliert dieses Gefühl der Freude, wenn man nach Hause kommt, und ich glaube, es ist schwieriger, Arbeit und Privatleben zu trennen.
Außerdem habe ich viel weniger Arbeit zu erledigen... dann lädt sich die Langeweile bei mir zu Hause ein. Ich verstehe jetzt viel besser die Tiere im Zoo, die jeden Tag unermüdlich die gleiche kleine Reise in ihren Käfigen machen. Am Ende mache ich jede halbe Stunde dasselbe. Ich stehe auf, strecke mich aus und gehe zum Fenster, um zu sehen, was los ist. Es ist kein angenehmes Gefühl für mich. Da ich auf dem Land in der Nähe eines Waldes aufgewachsen bin, ist das Leben in der Stadt nicht immer einfach, aber den ganzen Tag in einer kleinen Wohnung gefangen zu sein, ist noch schwieriger. Der Mensch ist ein soziales Tier. Und im sozialen Sinne spreche ich nicht von sozialen Netzwerken. Ein soziales Tier, das aus Negativität grübelt, wenn es nicht rauskommt und nicht physisch mit seiner Umgebung interagieren kann.

Was macht diese Zeit für Sie besonders?

Vivi: Man sieht wieder viel mehr Mitmenschlichkeit trotz Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregeln, viele Menschen besinnen sich auf das Wesentliche, die Gesellschaft fährt einen Gang zurück. Man sieht, wie schnell Prozesse eingerichtet werden können, die vormals als unmöglich kommuniziert wurden – Stichwort Home Office und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Alex: Es ist schön zu sehen, dass sich trotz der unaufhörlichen schlechten Nachrichten in den Medien immer mehr Hilfe zwischen den Menschen entwickelt. Ich denke, dass diese Zeiten uns alle dazu bringen kann, uns gegenseitig mehr zu unterstützen.

Was möchten Sie anderen Menschen mit auf den Weg geben?

Vivi: Auch wenn die Nerven manchmal blank liegen, sollten wir den Respekt voreinander nie verlieren, schon gar nicht vor den Händen, die uns füttern. Ich hoffe, dass die Mitmenschlichkeit auch nach der Krise anhält und nicht jeder in einen Vorkrisen-Modus zurück fällt.

Alex: Es ist alles andere als einfach, zu Hause zu bleiben. Aber es ist wichtig für euch selbst und vor allem für andere. Für diejenigen, die nicht das Glück haben, eine Supergesundheit zu haben. In dieser schwierigen Situation ist es wichtig, an andere zu denken. Und ich hoffe, dass wir dies nach dieser schwierigen Zeit auch weiterhin tun werden.

Nehmen Sie sich diese Zeit, um sich richtig zu informieren. Wie funktionieren Viren? Warum müssen wir zu Hause bleiben? Und suchen Sie nach Antworten und Ratschlägen bei den Experten auf diesem Gebiet (Virologen, ...), die sich seit Jahren mit dem komplexen Thema der Virologie auseinander setzen.
Nehmen Sie sich die Zeit, sich über Dinge zu informieren, die Sie interessieren und für die Sie nie Zeit hatten. Nutzen Sie die Zeit mit Ihren Kindern, um sie neugierig zu machen, wie die Welt funktioniert (aber vorsichtig, überprüfen Sie immer die Richtigkeit Ihrer Quellen!). Verlieren Sie sich nicht in Panik und Angst. Und hören Sie auf, tonnenweise Toilettenpapier zu kaufen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Vivi und Alex für ihre Geschichten.

Nach diesem kleinen Ausflug in den Corona-Alltag, haben wir nun noch eine andere Kleinigkeit für Sie vorbereitet: 

Quiz-Frage des Tages

Gute Nahrung braucht das Hirn und freut sich über Abwechslung. Hier unser Hirn-Bonbon:

Nach dieser interessanten Erkenntnis möchten wir Ihnen abschließend einige seriöse Quellen mit auf den Weg geben.

Corona: Gute Quellen

In eigener Sache: Die Videosprechstunde

Seit 2008 erarbeiten wir als samedi GmbH professionelle Softwarelösungen für Ärzte, Kliniken und medizinische Versorgungszentren. Dank hochsicherer Verschlüsselungstechnologie entsprechen alle von uns entwickelten Produkte höchsten Sicherheitsstandards und sind selbstverständlich DSGVO-konform.
Als Patient*in stehen Ihnen sowohl die Online-Terminvereinbarung als auch die Nutzung der KBV-zertifizierten Videosprechstunde kostenlos zur Verfügung.


 

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